Bihunfest in Barterode
Asiatisches Zeichen

Das BIHUNFEST

Der Startschuss für das erste offizielle Bihunfest fiel 1976. Seitdem herrschte alljährlich immer am ersten Oktoberwochenende Volksfeststimmung im südniedersächsischen Barterode. Das Suppenfest war von unseren Firmengründern eigentlich als „Tag der offenen Tür“ ausgerufen: Werbung für das frisch renovierte Firmengelände und für das junge Produkt „Bihunsuppe“, welches gerade begann, die Tiefkühltruhen der Supermärkte zu erobern. Mit den Jahren mauserte sich das Fest vom Marketing-Event zum Göttinger Volksfest, zur Riesen-Party, zum Großfamilien-Happening, ja, zum Kult weit über die Grenzen Südniedersachsens hinaus.

Für Suppenkasper und Löffelqueen

Ein Dorf im Fieber: Jedes Jahr strömten die Besucher des Bihunfestes drei Tage lang zu Tausenden über das Betriebsgelände der Barteroder Feinkost GmbH, nur eines im Sinn: ran an die Suppenkessel. Mit den Jahren hatten sich regelrechte Bihun-Fanclubs formiert, die alljährlich aus ganz Deutschland mit Bussen anreisten und Suppe schlürfend über die Festwiese pilgerten. Manch Bihunfest-Urgestein kam seit Jahrzehnten. Man traf Freunde, Bekannte, Gleichgesinnte ... eine monumentale Familienfeier, ein Generationenfest, auf das man sich das ganze Jahr freute. Ob Kleinkind oder Omi: Jeder fand hier seine Lieblingssuppe im Sortiment der Suppenmanufaktur.

Suppenschüsseln von daheim

Das Konzept des Bihunfestes war kinderleicht: einen kleinen Eintritt zahlen, mitgebrachte Suppenschüsseln samt Löffel zücken, an die Ausgabetöpfe stürmen und dann löffeln bis zum letzten Tropfen! Das Mitbringen eigener Schüsseln und Löffel war Ehrensache, ersparte es doch der Firma unnötige Kosten und der Umwelt haufenweise Müll. Um das Geschirr zwischendurch wieder sauber und startklar für die nächste Suppe zu machen, standen auf dem Gelände Spülstationen für jedermann.

Bihunsuppe satt

Mit den Jahren wuchs die Sortimentsvielfalt: Neben Bihunsuppe verließen nun auch feuriger HotPot, Kartoffelsuppe, Chili con Carne, Nasi Goreng, Würstchen-Eintopf und Milchreis die dampfenden Kessel. Auch die Besucherzahlen stiegen Jahr um Jahr bis auf Rekordniveau: zwischen 20.000 und 25.000 Suppenfans pro Festwochenende. Eine gute Gelegenheit für die Barteroder Suppenköche, neue Kreationen von den Besuchern testen zu lassen, bevor die Rezeptur in das Suppensortiment aufgenommen und im Handel angeboten wurde!

Bunt, bunter, Bihunfest

Natürlich gehörte zu einem zünftigen Bihunfest auch ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Live-Musik renommierter Bands der Region auf der großen Festbühne, Tombola, Ponyreiten, Suppe-Wettessen, Karussellfahren – eben mit allem zwischen Kessel, Kapelle und Kirmesgaudi.

Die Zukunft des Bihunfestes

Das 36. und bisher letzte Bihunfest dieser Art fand 2012 statt.

Seit 2013 liegen die Auftragsspitzen der Barteroder Suppenköche in den Monaten September bis Dezember. In der Zeit werden an 6–7 Tagen pro Woche im Dreischichtbetrieb die Festtagsprodukte für das Weihnachtsgeschäft gekocht. Das heißt: In dieser „heißen Produktionsphase“ war an die Organisation des Volksfestes und Stilllegung des Betriebes für die Festbesucher nicht mehr zu denken.
2015 folgte die Insolvenz der Barteroder Feinkost GmbH. Mit Ende der Insolvenzphase und dem Neustart im März 2016 als „Athalevo Foods“ stehen nun erst einmal die Konsolidierung und Neuausrichtung des Unternehmens an erster Stelle.

Aber: Da alle das Bihunfest vermissen, hat die Fortsetzung dieses Traditionsfestes in Barterode einen festen Platz im Konzept von Athalevo Foods. Sowohl die kleinere Festvariante zum alten Zeitpunkt am 1. Oktoberwochenende als auch eine Verlegung in das (noch kühle und suppen-geeignete) Frühjahr mit besseren zeitlichen Ressourcen stehen zur Diskussion.

Sobald es handfeste News zum Bihunfest gibt, werden sie u. a. auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht: www.facebook.com/BarteroderSuppen